Mit 48 Teilnehmenden, die an diesem Abend durch ausgehändigte Forschungspässe selbst zu Forschenden wurden, stand der Botanische Salon am 28. Oktober 2025 ganz im Zeichen des Nachdenkens über Verlust, Verantwortung und Wandel.
Zu Beginn stellten Rainer Totzke (alias Kurt Mondaugen) und Dorit Löffler ihr Projekt „Vom Verschwinden“ vor, gefolgt von Guy Pe’er mit dem „VielFalterGarten“. Diese Impulse gaben den Anstoß zu einer spannenden Diskussion über Trauer, Politik, Aktivismus, Kunst und Poesie.
Das Publikum brachte zudem eigene Forschungsfragen ein, etwa:
„Warum haben so viele Menschen Angst vor Insekten?“
„Welche Eigenschaft eines Schmetterlings müssten sichPolitiker aneignen, um Menschen zu bewegen?“
Auch Fragen nach möglichen Lösungsansätzen wurden diskutiert. Von veganer Lebensweise über solidarische Landwirtschaft bis hin zu bewusstem Konsum.Dabei sta
nd immer wieder die zentrale Frage im Raum, ob die Verantwortung für das „Verschwinden“ tatsächlich beim Individuum liegt oder ob nicht vielmehr strukturelle Veränderungen in Wirtschaft und Politik notwendig sind.






